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Über mich

Mein Antrieb

Ich bin nicht zum Interim Management gekommen, weil es ein Geschäftsmodell ist. Ich bin dort gelandet, weil es die einzige Rolle ist, in der ich tun kann, was ich wirklich kann und auch am liebsten mache: in eine Organisation gehen, die nicht mehr aus eigener Kraft aus ihrer derzeitigen Situation herauskommt, die Dinge beim Namen nennen und handeln. Nicht beraten. Handeln.

Was mich antreibt, ist nicht der Turnaround als solcher. Es ist der Moment, in dem ein Team begreift, dass es mehr kann als es sich selbst zugetraut hat, und dann liefert.

Portrait Alexander d'Huc, Interim Manager und Berater

Was mich prägt

Ich habe als Motorsportmechaniker angefangen. Das klingt weit weg vom Boardroom. Es ist es nicht. Wer unter extremem Zeitdruck präzise und fehlerfrei zu arbeiten lernt, wer weiß, dass ein Fehler in der Box das Rennen kostet, der entwickelt eine Haltung zu Qualität und Konsequenz, die sich nicht wieder abgewöhnen lässt.

Als Tauchlehrer und Divemaster habe ich gelernt, Risiken nüchtern einzuschätzen, Verantwortung für andere zu tragen und in kritischen Momenten Vorbild zu sein. Unter Wasser gibt es keine zweite Chance für schlechte Entscheidungen. Das gilt im Boardroom genauso.

Dazu kommt ein Thema, das mich seit Jahrzehnten begleitet: Warum funktioniert Führung in einem Land und scheitert im nächsten, mit denselben Menschen, derselben Strategie und demselben Budget? Diese Frage hat mich nie losgelassen. Die Antworten liegen selten in Prozessen oder Organigrammen. Meist liegen sie tiefer, in Kultur, Kommunikation und dem, was Menschen als selbstverständlich betrachten. Ich habe mich damit in der Praxis und wissenschaftlich intensiv auseinandergesetzt. Dieses Verständnis prägt heute meinen Blick auf Unternehmen und Führung stärker als jedes einzelne Werkzeug oder jede Methode.

Portrait Alexander d'Huc, Interim Manager und Berater

Arbeitsweise

Ich arbeite direkt, verbindlich und ohne Umwege. Ich sage, was ich sehe, auch wenn es unbequem ist, und ich bleibe so lange, bis etwas wirklich verändert ist, nicht nur bis die Präsentation fertig ist.

Was ich nicht tue: fertige Konzepte verkaufen, die anderswo entwickelt wurden. Jedes Unternehmen hat eine eigene Geschichte, eine eigene Kultur und eigene blinde Flecken. Dort fange ich an, indem ich operative Verantwortung auf C-Level übernehme und mit dem Mandat handle, nicht neben ihm. Strategisches Denken und operative Wirksamkeit sind für mich keine getrennten Phasen.

In Krisensituationen treffe ich auf Teams, die verunsichert, erschöpft oder misstrauisch sind, manchmal alles drei gleichzeitig. Ich nehme mir die Zeit zuzuhören, zu verstehen, wer die Leistungsträger sind und welche unausgesprochenen Konflikte die Organisation lähmen. Und dann handle ich: konsequent, transparent, ohne die Verantwortung zu delegieren, die ich übernommen habe.

Widerstand nehme ich ernst. Er ist meistens ein Signal, kein Hindernis, aber er hält mich nicht auf, wenn die Richtung stimmt.

Mein Ziel ist nicht Abhängigkeit. Es ist die Fähigkeit des Unternehmens, sich nach meinem Abgang selbst zu tragen.

Portrait Alexander d'Huc, Interim Manager und Berater

Arbeitsethos

  1. Informations- und Kommunikationsautonomie sind für mich nicht verhandelbar.
  2. In der Krise ist willkommen, wer zur Lösung beiträgt, nicht nur, wer eingeladen ist.
  3. Ich achte auf Details und das große Ganze gleichzeitig.
  4. Auch unangenehme Wahrheiten kommuniziere ich offen.
  5. Ich verkaufe nichts, an das ich nicht selbst glaube.
  6. Im Mandat bestimmt nur die Notwendigkeit mein Handeln.
  7. Rassismus oder Diskriminierung beendet die Zusammenarbeit mit mir, sofort.
  8. Ich mache Fehler und stehe dazu. Kritik nehme ich ernst und lerne daraus.

International

Internationale Erfahrung bedeutet für mich nicht, in vielen Ländern gewesen zu sein. Es bedeutet, in Russland, Indien, China, der Türkei und einem Dutzend weiterer Märkte operative Führungs- und Ergebnisverantwortung getragen zu haben, immer an der Schnittstelle zwischen internationalen Konzernstandards und lokalen Marktlogiken, die sich nicht einfach überschreiben lassen.

Ich trage immer einen unsichtbaren Koffer mit mir. Darin: das Wissen über Entscheidungsstrukturen, Kommunikationsmuster, was in einer Kultur Vertrauen aufbaut und was es zerstört. Dieser Koffer wird schwerer mit jedem Land, das dazukommt. Kultur ist für mich kein Risiko, das man verwaltet, und keine Entschuldigung für Stillstand. Es ist eine Kraft, die man entweder versteht oder gegen die man verliert. Wer diese Kräfte versteht und respektiert, kann sie nutzen. Wer sie ignoriert, wird von ihnen gesteuert.

Ich bin !AYCON Associate Partner.

Zertifikate und Ausbildung

  • MBA Management Consultancy, AIM Österreich, Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg
  • CMC, Certified Management Consultant
  • CIM, Certified Interim Manager
  • HBDI-Coach, Herrmann International
  • Diplom Digitale Transformation
  • Diplom Sanierung und Restrukturierung
  • International Management Program, IFL Swedish Institute of Management, Schweden und USA
  • Strategy in Service Business, Ashridge Strategic Management Centre, Grossbritannien
  • Advanced Risk Management, Standard & Poors, Niederlande
  • KI-Lehrgang, incite Österreich
  • Ausbildung zum Motorsportmechaniker, IHK Frankfurt

Mitgliedschaften
AQIM, DÖIM, Interim DACH Partners