Referenzen
Fünf Mandate. Fünf unterschiedliche Situationen. Fünf Ergebnisse.
Als das Mandat begann, schrieb die indische Tochtergesellschaft eines weltweit führenden Vendor-Finance-Unternehmens seit Jahren rote Zahlen. Portfolio stagnierend, Kostenstruktur außer Kontrolle, Produktangebot am Markt vorbei.
Die dominierenden Wettbewerber operierten mit bis zu 14.000 Außendienstmitarbeitern. Das eigene Unternehmen startete mit rund 60.
Die strategische Grundentscheidung: nicht auf dem Terrain des Gegners kämpfen. Statt den Rückstand durch schlichtes Wachstum aufzuholen, wurde ein Modell entwickelt, das fehlende Flächendeckung durch überlegene
Prozessgeschwindigkeit ersetzt. Kreditentscheidungen, die zuvor Tage dauerten, wurden schrittweise auf Stunden, dann auf Minuten verkürzt, schließlich auf sofortige Entscheidung direkt beim Kunden vor Ort.
Die größte Herausforderung war dabei nicht operativer, sondern kultureller Natur. Ein lokales Team aufbauen und führen, das indische Marktlogik versteht und lebt, das aber gleichzeitig nach internationalen Konzernstandards arbeitet, und gleichzeitig gegenüber der europäischen Zentrale glaubhaft machen, dass ein Markt wie Indien eigene Spielregeln hat, die sich nicht durch globale Templates ersetzen lassen. Kulturelle Kompetenz war dort kein Nice-to-have. Sie war die Voraussetzung für alles andere.
Ergebnis: Portfolio von ca. 80 Mio. EUR auf über 700 Mio. EUR. Mitarbeitende von unter 60 auf über 500. Fluktuation von über 20% auf unter 12%. Nettoertrag von Verlust auf über 1 Mio. EUR p.a.
„Wer auf dem Terrain des Stärkeren kämpft, verliert. Wer die Regeln des Spiels verändert, gewinnt.“
Als das Mandat begann, gab es die Gesellschaft noch nicht. Die Muttergesellschaft betrieb das Finanzierungsgeschäft in Russland als Cross-Border-Aktivität von Skandinavien aus. Die Gesellschaft wurde gegründet, mit Eigenkapital ausgestattet, das Managementteam aufgebaut und das laufende Geschäft in die neue Struktur migriert, gleichzeitig.
Die größte Herausforderung war kultureller Natur. Russland verlangte westlichen Unternehmen eine Grundsatzentscheidung ab: informelle Arrangements akzeptieren oder nicht. Die Entscheidung fiel kompromisslos für Letzteres. Als erstes ausländisches Finanzdienstleistungsunternehmen in Russland wurde die rechtmäßig zustehende Mehrwertsteuerrückerstattung vollständig durchgesetzt, zunächst als Präzedenzfall, dann als Routine. Der direkte Effekt: strukturell niedrigere Kalkulationskosten und damit ein handfester Preisvorteil gegenüber dem gesamten Wettbewerb.
Ergebnis: Portfolio von null auf über 450 Mio. EUR. Mitarbeitende von 3 auf über 65. Finanzierungspenetration über 60%. Zweifach ausgezeichnet als Russian Finance Company of the Year.
„Compliance ist kein Nachteil. In einem Markt, der Kompromisse als selbstverständlich betrachtet, ist sie sogar ein Wettbewerbsvorteil.“
Als das Mandat begann, sprach die Muttergesellschaft karriere.at ihrer Tochter keine Zukunft mehr zu. Das Unternehmen war defizitär, die strategische Richtung unklar. Die eigentliche Herausforderung war eine kulturelle: Zwischen einer Tochter, die sich als eigenständiges Unternehmen verstand, und einer Mutter, die Synergien und Kontrolle suchte, musste eine Arbeitsbeziehung entstehen, die beiden Seiten etwas gibt.
Die operative Restrukturierung wurde systematisch angegangen: Personalabbau und gezielte Neubesetzungen, Produktbereinigung, massive Kostenreduktion, strategische Neuausrichtung mit klarer Synergielinie zur Muttergesellschaft.
Ergebnis: Mandat abgeschlossen mit Einsetzung eines neuen Geschäftsführers. Das Unternehmen ist seitdem profitabel und wächst.
„Transformation ist kein Projekt. Sie ist abgeschlossen, wenn die Organisation sie nicht mehr als Ausnahmezustand erlebt, sondern als neue Normalität.“
Kundenstimme:
„Alexander d’Huc hat uns in einer Phase tiefgreifender Neuausrichtung begleitet, in der wir jemanden brauchten, der Transformation nicht nur verwaltet, sondern wirklich gestaltet.“
Als das Mandat begann, hatte E-Force One AG eine klare Vision: elektrisch angetriebene schwere Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen hatte diesen Weg seit 2012 konsequent verfolgt. Was fehlte, war die Gewissheit, dass dieser Fokus langfristig trägt.
Die strategische Analyse ergab ein unbequemes Bild: Der Markt für elektrische LKW war enger und kompetitiver als erwartet. Die eigentliche Stärke lag nicht im Endprodukt, sondern in der zugrunde liegenden Technologie. Gemeinsam mit CEO und Eigentümerfamilie wurde die bestehende Strategie grundlegend infrage gestellt und eine neue entwickelt, die das Unternehmen für ein breiteres Anwendungsspektrum öffnet: Batteriespeicher für Energieunternehmen, Antriebssysteme für Fähren, Baumaschinen und weitere Industrien.
Ergebnis: Strategische Abhängigkeit von einem einzigen Marktsegment aufgebrochen und die Zukunftsperspektive neu entwickelt und verankert.
„Wer eine Strategie verteidigt, weil er Jahre in sie investiert hat, trifft keine strategische Entscheidung mehr. Er trifft eine emotionale.“
Kundenstimme:
„Alexander d’Huc hat uns durch diesen Prozess geführt, mit analytischer Klarheit, unternehmerischem Urteil und der Fähigkeit, auch der Eigentümerfamilie gegenüber klare Positionen zu vertreten.“
Als das Mandat begann, stand die inhabergeführte Buchhandlung vor einer Frage, auf die es keine einfache Antwort gab: Was kann ein Buchladen an einem außergewöhnlichen Standort leisten, dass kein Online-Händler leisten kann?
Das Mandat verlief in zwei Phasen. Zunächst gemeinsam mit Inhaber und Managementteam eine neue Strategie entwickelt. Die Antwort auf die Kernfrage: Kuratierung, Erlebnis, Kompetenz und echte Kundenbindung. Was ein Algorithmus nicht kann, kann ein Mensch mit Haltung und Sachverstand.
Im zweiten Schritt operative Führungsverantwortung übernommen, Personal geführt, Strategie umgesetzt und die Buchhandlung mit dem hauseigenen Verlag strategisch verzahnt.
Ergebnis: Messbare Umsatzsteigerung, deutlich verbesserte Teamstimmung, klares Zukunftsbild, geordnete Übergabe.
„Strategie ist keine Frage der Größe. Sie ist eine Frage der Klarheit darüber, wo die anderen verwundbar sind und was man besser kann als alle anderen.“
Kundenstimme:
„Strategisch klar, methodisch überzeugend und persönlich vollkommen engagiert. In allen relevanten Kategorien vergebe ich die Bestnote.“
„What started as a clearly defined mandate has become something I can no longer imagine doing without. What sets him apart is not only the analytical clarity with which he cuts through complex situations. It is his ability to speak uncomfortable truths plainly, without damaging the relationship.“
„Wer einen Berater sucht, der strategische Fragen nicht beschönigt und Veränderungen wirklich durchdenkt, dem empfehle ich Alexander d’Huc uneingeschränkt.“
„Wer seinem Unternehmen einen erfahrenen Interim Manager wünscht, der komplexe Veränderungsprozesse zielgerichtet auf den Weg bringt, dem können wir Alexander d’Huc uneingeschränkt empfehlen.“
„In allen relevanten Kategorien vergebe ich die Bestnote. Ich empfehle Alexander d’Huc für ähnliche Aufgaben vorbehaltlos weiter.“